Labor
Kühlgeräte
Autoklaven sterilisieren zuverlässig mit Wasserdampf unter Druck – das einzige Verfahren, das Instrumente und hitzebeständige Materialien in einem Schritt sicher von Bakterien, Viren, Pilzen und Sporen befreit.
Bei EWALD finden Sie Tischautoklaven für den platzsparenden Einsatz und Standautoklaven für höheren Durchsatz – alle von Haier Biomedical und mit bundesweitem EWALD-Service.
Der wichtigste Parameter ist nicht die Temperatur oder der Druck – diese sind bei Tisch- und Standautoklaven nahezu identisch. Entscheidend sind Kammervolumen, Stellplatzbedarf und der tägliche Durchsatz. Beide Typen sterilisieren nach demselben Prinzip und verfügen über Vakuumkühlung, Drucktrocknung und Edelstahl-Innenraum. Was sie voneinander unterscheidet, ist die Dimension der Aufgabe, für die sie ausgelegt sind.
Wissenswert: Tischautoklav vs. Standautoklav im Vergleich
| Merkmal | Tischautoklav |
|---|---|
| Bauform | Auf der Laborbank, kompakt |
| Kammervolumen | Ca. 18–45 Liter |
| Gewicht | 47–120 kg |
| Leistungsaufnahme | 2.800–4.800 W |
| Spannung | 220–240 V / 50 Hz |
| Display | 4" TFT oder 7" Touch-LCD |
| Verschluss | Manuell |
| Wassertank | Integriert (2,3–8,5 L) |
| Einsatz | Routinebetrieb, begrenzter Platz |
| Merkmal | Standautoklav |
|---|---|
| Bauform | Freistehend, bodenstehend |
| Kammervolumen | Ca. 60–110 Liter |
| Gewicht | 100–130 kg |
| Leistungsaufnahme | 4.000–9.000 W |
| Spannung | 220–240 V / 50 Hz (110 A: 400 V) |
| Display | 4" LCD mit Tastensteuerung |
| Verschluss | Pneumatisches Druckschloss |
| Wassertank | Extern / Anschluss |
| Einsatz | Hoher Durchsatz, Dauerbetrieb |
Haier HRTM-18: Kompakte Dampfsterilisation Ihrer Instrumente Höchste Sicherheit durch vielfältige Schutzmaßnahmen 4 Zoll TFT Display mit Tastensteuerung Hocheffizienter Wärmeaustausch für schnelle und effiziente Sterilisation Innovative Vacuum Kühlung und Drucktrockung beschleunigen […]
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Haier HRTM-23: Kompakte Dampfsterilisation Ihrer Instrumente Höchste Sicherheit durch vielfältige Schutzmaßnahmen 7 Zoll Touch LCD Bildschirm Hocheffizienter Wärmeaustausch für schnelle und effiziente Sterilisation Innovative Vacuum Kühlung und Drucktrockung beschleunigen die […]
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Haier HRLM-110 A: Moderne Dampfsterilisation Ihrer Instrumente Höchste Sicherheit durch vielfältige Schutzmaßnahmen 4 Zoll LCD Display mit Tastensteuerung Hocheffizienter Wärmeaustausch für schnelle und effiziente Sterilisation Innovative Vacuum Kühlung und Drucktrocknung […]
Alle Autoklaven im EWALD-Sortiment teilen eine gemeinsame technologische Basis. Das Kernprinzip – Dampfsterilisation bei 0,22 MPa Arbeitsdruck und Temperaturen zwischen 105 und 138 °C – ist identisch.
Was die Haier-Modelle von einfacheren Geräten unterscheidet, ist das Zusammenspiel aus Vakuumkühlung, Drucktrocknung und durchdachter Steuerung, das die Gesamtsterilisationszeit erheblich verkürzt.
Vakuumkühlung und Drucktrocknung arbeiten nach dem Sterilisationszyklus zusammen: Die Vakuumphase entzieht Restfeuchtigkeit aktiv aus der Kammer und dem Sterilisationsgut. Das bedeutet kürzere Trocknungszeiten, weniger manuelle Nacharbeit und eine höhere Prozesssicherheit – gerade bei porösem Material oder verpackten Instrumenten.
Sicheres Abtöten von Bakterien, Viren, Pilzen und Sporen
Aktive Restfeuchtigkeitsentfernung – schnellere Trocknung
Kombiniert mit Vakuum: kürzere Gesamtzykluszeit
Abdeckung eines breiten Sterilisationsgut-Spektrums
Korrosionsbeständig, hygienekonform, langlebig
Schnelles Aufheizen, gleichmäßige Temperaturverteilung
Drucküberwachung, Übertemperaturschutz, sichere Verriegelung
Einsatz auch in ruhigen Laborumgebungen möglich
Kammervolumen, Durchsatz und Validierungsanforderungen bestimmen die Wahl.
Wir beraten kostenlos, unverbindlich, direkt auf den Punkt.
Autoklaven werden überall dort eingesetzt, wo Sterilisation zuverlässig, reproduzierbar und dokumentierbar sein muss – gemeinsamer Nenner ist der Anspruch an Prozesssicherheit und Normkonformität.
Sterilisation chirurgischer und dentaler Instrumente im Routinebetrieb.
Aufbereitung von Instrumenten und Materialien nach validierten Prozessen.
Sterilisation von Nährmedien, Puffern, Glaswaren und Verbrauchsmaterialien.
GMP-konforme Sterilisation mit dokumentierten und validierten Zyklen.
Aufbereitung von Geräten und Materialien unter definierten Bedingungen.
Flexible Sterilisation für wechselnde Materialien und Protokolle.
Die Auswahl eines Autoklaven endet nicht mit dem Datenblatt. Entscheidend ist, ob das Gerät im Alltag zuverlässig läuft – und ob Sie im Servicefall einen direkten Ansprechpartner haben.
EWALD INNOVATIONSTECHNIK
Ein Autoklav ist ein Medizinprodukt und Prozessgerät in einem. Seine Leistung hängt nicht nur von der Technik ab, sondern auch davon, ob er korrekt in Betrieb genommen, regelmäßig gewartet und bei Bedarf validiert wird. EWALD begleitet Sie über den Kauf hinaus: von der Bedarfsanalyse über die Inbetriebnahme bis zur fortlaufenden Betreuung.
Fragen, die Kaufinteressenten und Laborleitungen typischerweise stellen – präzise beantwortet.
Ein Autoklav – auch Dampfautoklav oder Laborautoklav genannt – ist ein druckdichtes Sterilisationsgerät, das Instrumente, Medien und Materialien mit gesättigtem Wasserdampf unter erhöhtem Druck sterilisiert. Der Begriff Autoklav leitet sich vom griechisch-lateinischen „selbstverschließend“ ab und beschreibt das Prinzip der druckdichten Kammer. In Labor und Klinik sorgen Autoklaven für das zuverlässigste und am weitesten verbreitete Sterilisationsverfahren für hitzebeständige Materialien.
Tischautoklaven stehen direkt auf der Laborbank und eignen sich für Routinebetrieb mit moderatem Durchsatz und begrenztem Stellplatz – Kammervolumen ca. 18 bis 45 Liter. Standautoklaven sind freistehende Geräte für höheren Durchsatz und Dauerbetrieb, mit Kammervolumen von ca. 60 bis 110 Litern und einem pneumatischen Druckschloss. Das Sterilisationsprinzip ist bei beiden Typen identisch; die Entscheidung fällt in der Regel nach Volumen, Durchsatz und Stellplatzbedarf.
Autoklav, Dampfsterilisator und Sterilisator bezeichnen im Laborkontext oft dasselbe: einen Druckbehälter, der Sterilisation durch gesättigten Wasserdampf unter Druck durchführt. Streng genommen ist „Sterilisator“ jedoch der allgemeinere Oberbegriff, der auch andere Sterilisationsverfahren (z. B. Heißluft oder UV) einschließt, während „Dampfsterilisator“ und „Autoklav“ spezifischer auf die Dampfsterilisation unter Überdruck verweisen. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern ob das Gerät die Normanforderungen für den jeweiligen Einsatzbereich erfüllt.
Ein Autoklav sterilisiert durch die Kombination aus Temperatur, Druck und Feuchte: Gesättigter Wasserdampf unter Druck erreicht je nach Programm und Anwendung Temperaturen typischerweise zwischen 105 und 138 °C. Diese Bedingungen denaturieren Proteine in Mikroorganismen irreversibel – einschließlich hitzefester bakterieller Endosporen, die gegen chemische Desinfektion oder UV-Strahlung resistent sein können. Nach dem Sterilisationszyklus entfernen Vakuumkühlung und Drucktrocknung Restfeuchtigkeit aus der Kammer.
Dampfsterilisation im Autoklav ist das einzige Verfahren, das alle Mikroorganismen einschließlich hitzefester Sporen zuverlässig und rückstandsfrei eliminiert – ohne Chemikalien, ohne Strahlungsrisiko, mit vollständig dokumentierbarem Prozess. Es eignet sich für alle hitze- und dampfbeständigen Materialien: Metallinstrumente, Glaswaren, Textilien, Nährmedien und Kunststoffe mit ausreichendem Schmelzpunkt. Nicht geeignet ist das Verfahren für hitzeempfindliche Materialien und elektronische Komponenten.
In GMP-regulierten Umgebungen – Pharmaproduktion, Biotechnologie, klinische Aufbereitung – ist die Validierung des Autoklaven nach IQ/OQ/PQ-Standard essenziell. Sie belegt durch Dokumentation, dass das Gerät korrekt installiert ist (Installationsqualifikation, IQ), bestimmungsgemäß funktioniert (Betriebsqualifikation, OQ) und den Sterilisationsprozess reproduzierbar erbringt (Prozessqualifikation, PQ). EWALD führt IQ/OQ/PQ-Validierungen durch und stellt die vollständige Dokumentation bereit.
Autoklaven im Labor- und Klinikbereich arbeiten typischerweise bei 121 °C (Standard-Sterilisation, 15 min Haltezeit) oder 134 °C (Prionenprotokolle, kurze Zyklen). Der programmierbare Temperaturbereich moderner Geräte reicht je nach Modell und Hersteller typischerweise von 105 bis 138 °C und deckt damit alle gängigen Sterilisationsprotokolle ab. Die jeweils erreichte Temperatur ist dabei direkt vom gewählten Arbeitsdruck abhängig: Gesättigter Wasserdampf bei einem bestimmten Druck hat physikalisch eine fest definierte Temperatur.
Als Richtwert gilt eine jährliche Inspektion durch geschultes Fachpersonal, ergänzt durch regelmäßige Eigenkontrollen: Dichtungen prüfen, Wasserqualität kontrollieren, Filter wechseln, Sicherheitsventile testen. In GMP-regulierten Bereichen sind Wartungsintervalle und -nachweise verbindlich dokumentationspflichtig. EWALD bietet Wartungsverträge mit festgelegten Intervallen, vollständiger Dokumentation und bundesweitem Servicenetz – damit bleibt der Betrieb lückenlos nachverfolgbar.
Die Anschaffungskosten eines Autoklaven variieren je nach Typ, Kammervolumen, Ausstattung und Validierungsanforderungen erheblich. Tischautoklaven sind in der Regel günstiger als Standautoklaven. Neben dem Gerätepreis sind Betriebskosten (Energie, Wasser, Verbrauchsmaterialien), Wartungsaufwand und eventuelle Validierungskosten zu berücksichtigen. Ein qualitativ hochwertiger Autoklav mit professionellem Service amortisiert sich durch längere Standzeiten, geringere Ausfallzeiten und rechtssichere Dokumentation. Für ein individuelles Angebot sprechen Sie uns direkt an.
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